Nachtstromspeicher
Wer sein Haus über einen
Nachtstromspeicher (auch Niedertarif- Speicherheizung genannt) mit Energie versorgt, bezieht seinen Strom in der Regel am Nachmittag und nachts, wenn die Kraftwerke weniger ausgelastet sind. Ob Nachtstrom günstiger ist als Tagstrom, hängt vom Anbieter ab, der Verbraucher kann bei einem cleveren Vergleich der Konditionen bares Geld sparen! Diesen Vergleich können Sie hier und jetzt mit unserem
Stromrechner vollziehen, um zu sehen wo Ihre Sparkapazitäten liegen! Postleitzahl und durchschnittlicher Jahresstromverbrauch sind die Angaben, die für den
Stromvergleich am wichtigsten sind. Desweiteren können Sie verschiedene Optionen auswählen, die die Suche für Sie präzisieren. Wie lang soll die Laufzeit für den neuen Tarif sein? Sie können als Vergleichsanbieter Ihren jetzigen
Stromversorger einstellen, um wirklich den direkten Vergleich von Tag- und Nachtstrom zu erhalten. Einfacher geht es nicht: nur noch Berechnen drücken und sofort erhalten Sie die Ergebnisse.
Spezielle Stromzähler mit zwei Zählwerken und Schaltern für Hoch- und Niedertarif messen den je nach Tageszeit verbrauchten Strom. Bis 2020 sollen allerdings alle Stromheizungen auf andere Heizsysteme umgerüstet werden um dem CO2 Ausstoß zu reduzieren, wer mit Nachtstrom heizt oder zu einem Nachtstromanbieter wechseln möchte, sollte sich darüber im Klaren sein. Neben Strom ist auch Wasser als Wärmespeicher verwendbar, der sogenannte Brauchwasserspeicher heizt sich dabei entsprechend einer vorher eingestellten Temperatur auf und gibt diese Wärme an die Wohnung ab. Der Heizungs-Warmwasserspeicher befindet sich meist im Heizkeller und versorgt den Haushalt von dort aus mit Wärme.
Pro&Contra Nachtstromspeicher
Ein großer Vorteil der Nachtstromspeicher sind die entfallenden Kosten für Wartung und Verschleiß. Strom ist nahezu überall verfügbar, und als Zimmeröfen sind Niedertarif-Speicherheizungen relativ günstig in der Anschaffung. Eine nachträgliche Installation bedarf wenig Aufwand, und man muss sich nicht mit Energie bevorraten. Ein zentrales Heizgerät ist nicht aufzustellen, die Energieversorgung verläuft relativ unkompliziert.
Dennoch sollte man sich den Einbau eines Nachtstromspeichers überlegen. Er heizt vergleichsweise ineffizient, da nur ein geringer Wirkungsgrad bei der
Stromproduktion erreicht wird, was hohe Energiekosten verursachen kann. Darüber hinaus wird mehr CO? als bei öl- oder Gasbeheizung vor Ort produziert, und bei Vollheizung ist wegen der höheren Ströme ein verstärkter Hausanschluss notwendig. Zum Auflegen tropfnasser Wäsche sind die Geräte auch nicht geeignet.
Zukunft des Nachtstromspeichers
In den nächsten 10 Jahren werden diese Heizungssysteme umgebaut, da sie ökologisch oft ineffektiv sind und ausschließlich mit fossilen Brennstoffen arbeiten. Tarife sind sehr genau abzugleichen, ansonsten dürften Tagstrom bzw. Ökoanbieter die bessere Wahl sein.